Die Vorgeschichte: Geduld lohnt sich!

Wir suchten schon sehr lang nach einen Grundstück für unser Traumhaus und hatten eigentlich schon aufgegeben – schier unmöglich im Jahr 2016, nicht wenige Leute denken sich: Zinsen im Keller, Gold – kann man das essen?… und demnächst auch noch für Guthaben auf der Bank zahlen??!

Wir wohnen noch zur Miete. Im Sommer fuhren wir dann an diesem Stück Land in Hoisdorf, nahe unseres jetzigen Wohnortes Großhansdorf vorbei, in das wir uns sofort verliebten: Weiter Blick ins Grüne und einen endlosen Himmel über die stormarnschen Felder bis zu einem See und das Glück war auf unserer Seite. Wir haben bei den Nachbarn geklingelt, die uns ein Stück Zeitung mit der Adresse des Maklers in die Hand drückten. Nur ein paar Tage war es inseriert gewesen und da waren wir im Urlaub. Wir riefen an und es war tatsächlich ein einziges Grundstück von sechs noch nicht reserviert. Wir sprangen sofort auf und unser Makler, Herr Harring hat uns wirklich toll betreut und unterstützt.

 

Die ersten Tage ließen uns eintauchen in die Welt der Bodenbeschaffenheit und Gefahren, die da so drohen können, wenn man eine dicke Stange Geld ausgeben will (.. und da hat man noch gar nicht über das Haus nachgedacht). Ein vertrauensvoller Verkäufer und ein gutgelaunter und auskunftsbereiter Notar, der seinen Beruf wirklich ernst nimmt, standen uns hilfreich zur Seite. Eigentlich muss man Jura studiert haben, um auch die Verträge mit der Bank wirklich mit zuversichtlichem Schwung unterschreiben zu können –  hier hilft aber auch die Verbraucherzentrale weiter (TIPP an alle, die sich´s gerade überlegen: Eine Beratung hier ist relativ günstig und wir verdanken dem Mitarbeiter wirklich viel, denn fast hätten wir einen Vertrag mit dickem Stolperstein im Kleingedruckten bei der falschen Bank unterschrieben).

Dann ging die Suche nach einem Bauträger los, wir haben mit gefühlt 100 verschiedenen verhandelt. Ach ja, es war immer noch 2016, das Jahr, in dem Bauen nicht gerade eine originelle Idee ist. Nochmal Glück, als ein unabhängiger Energie-Sachverständiger, der uns eigentlich von einem anderen Bauträger zugeteilt wurde, über den Weg lief und von PE Massivhaus sehr positiv berichtete. („Bei denen sieht das immer super auf der Baustelle aus und die Qualität stimmt!“). Also angerufen und Herr Lucht kam dann auch relativ zügig zu uns gefahren. Ist schon richtig, das Bauen geht hier „mit Seele“ von statten, wir hatten uns, aufgrund schlechter Erfahrungen zuvor, etwas geziert, den Bauvertrag zu unterschreiben und Herr Lucht fand die richtigen Worte, uns zu überzeugen (nochmal drauf getrunken, das war`s dann auch wert!).

Das blöde an Erfahrungen ist, dass man sie erst macht, wenn man sie schon gebraucht hätte! Also noch ein TIPP an alle, die sich`s gerade überlegen: Kauft, wenn es geht, kein unerschlossenes Grundstück, das ist Stress pur und ist mit nicht klar zu kalkulierenden Kosten verbunden. Wir haben das natürlich für unseren Traumboden gemacht. Die Ämter haben Wartezeiten von ?????, die Kosten für die Tiefbauarbeiten belaufen sich auf eine Höhe von … – tja, das kann ganz schlecht abgeschätzt werden … . Da wird es nicht langweilig, speziell für den Geldbeutel.

Seit letzter Woche haben wir Wasser und Strom! Hurra!

Aber jetzt weiter der Reihe nach.

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